Das Olympiastadion in Berlin, gelegen im Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, ist eines der markantesten Bauwerke der Hauptstadt. Als Teil des historischen Olympiageländes, das einst unter dem Namen Reichssportfeld bekannt war, wurde es zwischen 1934 und 1936 speziell für die Olympischen Spiele 1936 errichtet. Mit einer ursprünglichen Kapazität von etwa 100.000 Zuschauern war es eines der größten Stadien seiner Zeit und ersetzte das zuvor dort gelegene Deutsche Stadion.
Heute ist das Olympiastadion die sportliche Heimat von Hertha BSC, das es für seine Heimspiele in der Fußball-Bundesliga nutzt. Mit einer modernen Kapazität von 74.475 Sitzplätzen, aufgeteilt in einen Unterring mit 38.020 Plätzen und einen Oberring mit 36.455 Plätzen, ist es eines der größten Stadien Deutschlands.
Neben seiner Funktion als Fußballarena war das Olympiastadion Gastgeber zahlreicher bedeutender Ereignisse, darunter das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 und das Champions-League-Finale 2015. Zudem findet hier jährlich das DFB-Pokalfinale statt. Die imposante Architektur, geprägt von klassizistischen Formen und einer klaren Linienführung, macht das Stadion zu einem Wahrzeichen Berlins und einem beliebten Veranstaltungsort für Konzerte und andere Großveranstaltungen. Eingebettet in den weitläufigen Olympiapark, zieht es Besucher aus aller Welt an.
Eröffnet: 1936
Maximale Besucherzahl: 74.475
Veranstaltungen:
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